Ré­su­mé der Bucketlist 2017

Gute zwei Wochen ist das neue Jahr schon wieder alt. Die Zeit rast immer schneller an einem vorbei finde ich. Das wird mir auch noch bewusster wenn ich mir meine Bucketlist vom letzten Jahr so anschaue. Da meint man man hat doch ewig Zeit da sollte man doch die meisten gesteckten Ziele schaffen. Tja denkste. Denn dann kommt dies und das dazwischen.

Aber trotzdem möchte ich hier nochmal kurz auf meine Liste von 2017 blicken. Das hatte ich mir alles fürs letzte Jahr vorgenommen:

  • min. fünf Dinge von Pinterest umsetzen (ja nicht nur pinnen mit dem Gedanken „irgendwann mach ich das mal“)
  • Handlettering richtig lernen
  • einen Foto Kurs belegen
  • eine Fahrradtour machen
  • Ein Kleidungsstück für mich nähen (was aber auch als Unterpunkt zu den Pinterest Umsetzungen zählt)
  • min. 10 Kuchen backen (ich hab so viele tolle Kuchenformen die im Schrank verstauben)
  • Ein Buch von Anfang bis Ende lesen (auch hier habe ich „leider“ schon lange kein Durchhaltevermögen mehr)
  • 10 km schwimmen (das hieße bei 20x schwimmen gehen, jeweils 10x 50er Bahnen schwimmen)
  • mehr Postkarten schreiben (damit ich einen Grund habe wieder neue tolle Karten zu kaufen)
  • einen Onlineshop auf DaWanda eröffnen
  • Füße ins Meer halten (ok ein großer See wäre auch in Ordnung)
  • Englisch lernen

So und jetzt erzähle ich euch was ich davon „geschafft“ hab.

✓ min. fünf Dinge von Pinterest umsetzen
Ich hab einige Papier Ideen umgesetzt und natürlich auch jede Menge Dekoinspirationen.
✓ Handlettering richtig lernen
Auch wenn ich eigentlich vor hatte endlich einen richtigen Kurs zu machen denke ich habe ich auch so schon jede Menge Fortschritte gemacht. Nicht zuletzt durch mein neues iPad habe ich sehr viel geübt und immer mehr ein Gefühl dafür bekommen. Aber trotzdem heißt es weiterhin: üben, üben, üben…
✓ einen Foto Kurs belegen
Auch wenn es ein Grundkurs war und mir schon sehr vieles vertraut war habe ich den einen oder anderen Trick gelernt.
✘ eine Fahrradtour machen
Nein. Das haben wir leider nicht geschafft.
✘ Ein Kleidungsstück für mich nähen (was aber auch als Unterpunkt zu den Pinterest Umsetzungen zählt)
Hmm… auch das nicht. Hier fehlt mir aber irgendwie der richtige Anfang. Ich bin totaler Anfänger und da scheiterts bei mir schon beim bewerten von Nähanleitungen ob ich das hin kriege oder nicht. Weil ich will ja nicht unnötig Stoff verschwenden. Vielleicht sollte ich auch hier es mal mit einem Kurs versuchen?
✘ min. 10 Kuchen backen
Also ich glaube zehn Kuchen wurden es auch nicht.
✘ Ein Buch von Anfang bis Ende lesen
Nein. Aber ich hab seit langem mal wieder Buchbeschreibungen und Empfehlungen gelesen und die ersten „Leseproben“ sind schon auf meinem iPad.
✘ 10 km schwimmen (das hieße bei 20x schwimmen gehen, jeweils 10x 50er Bahnen schwimmen)
Ok hier gibts weder Ausreden noch Erklärungen. Ich versuchs ja nicht einmal. Von meiner Motivation aus der dieser Blog auch einst entstanden ist ist im Moment nichts mehr übrig.
✘ mehr Postkarten schreiben
Jetzt habe ich ja noch mehr Karten zu Hause. Da ich ja zunehmend Grußkarten selbst gestalte und lettere. Die müssen mal endlich unter die Leute!
✘ einen Onlineshop auf DaWanda eröffnen
Das hab ich mir wohl einfacher vorgestellt als es in Wirklichkeit ist. Paragraphen und Gesetze an allen Ecken und Enden. Und das bevor man auch nur überhaupt angefangen hat etwas zu verkaufen. Das lässt mich leider zurückschrecken. Und dann lasse ichs lieber wieder sein bevor ich etwas falsch mache bei der „Verpackungsverordnung“ oder ähnlichem.
✘ Füße ins Meer halten (ok ein großer See wäre auch in Ordnung)
Also ein Meer wurde es nicht aber dafür einer der schönsten Bergseen die ich bis jetzt gesehen habe. Noch dazu war es der lang ersehnte Urlaub im Wohnmobil! <3
✓ Englisch lernen
Ja gut von einem Nativ Speaker bin ich noch Lichtjahre entfernt. Aber ich habe zumindest die Scheu davor verloren mit Nativ Speakern zu reden ohne hoch rot anzulaufen und das stottern anzufangen. Und ich finde das ist für mich schon mal eine große Hürde.

 

Vier von zwölf. Na ja.

Ein paar Punkte ärgern mich schon ein wenig. Wie zum Beispiel das mit dem Schwimmen oder das mit dem Lesen. Aber nun liegt ja ein weiteres neues Jahr vor mir. Mal sehen was ich mir für 2018 vornehme und was ich dann davon umsetzen kann.

Knusper, knusper Knäuschen…

… wer nascht von meinem Müsli?

So ungefähr alle vier Wochen schwebt der feine Geruch von gerösteten Kernen, Kokosflocken und einem Hauch von Zimt durch die Wohnung. Zimt? Weihnachten ist doch längst vorbei? Aber gerade Zimt ist meine Geheim-Zutat die mein Müsli erst so richtig gut werden lässt. Wie magnetisch zieht es meinen Freund in die Küche um es zu probieren. Denn auch wenn ich immer die gleichen Zutaten verwende wird es doch jedesmal ein bisschen anders.

Früher hab ich ja immer die üblichen Müslis wie Kornflakes, Smaks oder einer dieser Schokoflocken gegessen. Aber irgendwann wollte ich weg von diesen Zuckerbomben. Aber mit den anderen Müslis deren Hauptbestandteil körnige Haferflocken sind konnte ich mich auch nicht recht anfreunden. Also hab ich dann doch endlich mal auf meine Mama gehört und hab ihr Müsli-Rezept ausprobiert. Und siehe da – es hat mir geschmeckt. Und das obwohl auch das hauptsächlich aus Haferflocken besteht. Aber was ist daran dann anders? Zum einen ist Honig als Süßungsmittel mit drin und meine Mama röstet einige Zutaten zuvor an bevor sie alle zusammengemischt werden.

Also hab ich mir das Rezept geben lassen und es selbst ausprobiert. Seitdem mache ich mir ungefähr alle 4 – 5 Wochen einen neuen Vorrat meines Lieblingsmüslis.

Wenn ihr wollt verrate ich euch das Rezept. Ich gehe dabei nicht nach genauen Gramm sondern nach Lust und Laune oder was ich von den Zutaten noch zu Hause habe. Und natürlich könnt ihr die Mengen und auch die Zutaten selbst variieren.

Was ihr dazu braucht:

  • einen großen Topf
  • eine große Schüssel
  • eine Packung kerniger Haferflocken (meine Packungen haben immer 500g)
  • 1-2 Hände Kürbiskerne
  • 1-2 Hände Sonnenblumenkerne
  • 1 Hand oder ca. 1-2 EL Kokosflocken
  • 2-3 EL Honig
  • 1-2 EL Sonnenblumenöl oder Kokosöl
  • 1 Prise Zimt
  • je nach Belieben Rosinen oder Cranberrys

Also los gehts:

1. Zuerst gebe ich die Kürbiskerne in den Topf und röste diese an. Passt auf denn man muss hier dabei bleiben und immer wieder umrühren denn sonst brennen die Kerne super schnell an! Woran merkt ihr, dass die Kerne gut genug geröstet sind? Kurz bevor die Kerne fertig sind fangen diese deutlich und recht laut an zu knacken. Dann solltet ihr diese aber schnell rausnehmen.

2. Dann mache ich das gleiche mit den Sonnenblumenkerne. Hier muss ich noch genauer aufpassen da der Topf jetzt schon ziemlich heiß ist und die Sonnenblumenkerne längst nicht so laut knacken wie die Kürbiskerne. Passt also auf wenn die Sonnenblumenkerne leicht braun werden dann sollten sie raus aus dem Topf.

3. Ich röste hier auch die Kokosflocken an. Hierzu schalte ich aber den Herd aus und nehme ggf. sogar den Topf von der Platte runter. Da ja die Kokosflocken sehr schnell geröstet sind und dazu reicht die Restwärme vollkommen aus.

4. Nun ist es wichtig, dass der Topf nicht mehr zu heiß ist bevor ihr das Öl und den Honig in den Topf gebt. Der Honig soll zwar flüssig werden und er darf auch leichte Blasen werfen aber dann sollte es schnell gehen.

5. Jetzt kommen alle Zutaten außer dem Zimt und den Rosinen in den Topf.  Zügig umrühren damit sich die Flüssigkeit gut und schnell in der Körner-Mischung verteilt.

6. Wenn alles gut vermischt ist könnt ihr es zum abkühlen in eine große Schüssel geben. Und jetzt kommt auch der Zimt und die Rosinen oder die Cranberrys mit dazu.

Jetzt muss es nur noch abkühlen und dabei ist es hilfreich wenn ihr ab und zu umrührt.

Fertig ist euer Müsli

Viele mögen keine Kokosflocken oder andere können einfach nicht auf ihre geliebten Rosinen verzichten. Natürlich könnt ihr hier Zutaten weglassen oder hinzufügen. Ich denke die Grundbasis mit den Haferflocken, den Kernen und der Mischung aus Öl und Honig sollte so bleiben und den Rest könnt ihr eurem Geschmack überlassen.

Jetzt wünsche ich euch nur noch viel spaß beim nachmachen und Müsli essen!

 

 

 

Veränderungen

Hier ist es in den letzten Wochen bzw. ja sogar Monaten leider schon sehr ruhig geworden. Liegt vielleicht an meiner dauerhaften Motivationslosigkeit für Sport.

Aber da mein Leben ja aus viel mehr besteht als aus dem ständigen Drang abnehmen und mich gesünder Ernähren zu wollen möchte ich auch das mit euch hier auf meinem Blog teilen.

Und was wird da jetzt kommen? Alles was mit Typographie, Fotografie, Handlettering, DIY und Papercraft zu tun hat.

Kein Sorge – es wird aber auch weiterhin um das Thema Steppen, Fitness und gesunde Ernährung gehen. Denn das habe ich ja zum Glück doch noch nicht ganz aufgegeben.

Ich hoffe, dass euch auch all die anderen Themen gefallen werden. Und ich bin auch offen für Kritik – natürlich positive als auch negative.

Dann bleibt mal gespannt was da in nächster Zeit alles kommen wird.

Rollende Massage

Das ist wohl im Moment das angesagteste Massagegerät: die BLACKROLL® oder von anderen Herstellern auch als Massagerrolle bekannt. Es gibt sie inzwischen in sämtlichen Formen und Varianten. Mit Rillen, Noppen oder ganz glatt. In verschiedenen Größen und Härtegraden.

Blackroll

Aber für was soll das eigentlich gut sein? Es geht um die Faszie. Die Faszie ist die Weichteil-Komponente unserers Bindegewebes. Mit zunehmendem Alter, durch einseitige Belastung, physische Traumata oder psychischen Stress verfilzen und verkleben die feinen Fasernetze. Dauerhafte Verhärtungen und Verkürzungen der Faszien vermindern den Bewegungsspielraum von Muskulatur und Gelenken – oft sind Schmerzen die Folge.
Im Leistungssport wird deshalb immer häufiger ein gezieltes Faszientraining als leistungssteigernde Ergänzung zum Kraft- und Ausdauertraining praktiziert. In der Physiotherapie haben sich Bindegewebsmassagen zur Schmerzlinderung und Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens seit Jahren bewährt. (Quelle: www.blackroll-orange.de/de/wirkung)

Ich hab sie auch für mich entdeckt – auch wenn es bei mir oft sehr schmerzhaft ist. Aber wer von euch schon einmal eine medizinische Massage hatte der weiß, dass es erst mal einen Schmerz braucht um dann hinterher die Erleichterung zu haben.

Auf meinem Schreibtisch in der Arbeit liegt immer der kleine orange Ball den ihr auf dem Bild oben sehen könnt. Und hin und wieder werde ich von meinen Kollegen schief angeschaut, wenn ich mich mit dem Rücken gegen die Wand presse. Diejenigen die es nicht schon wissen fragen sich warum ich das Gesicht so verziehe und fragen ob alles ok ist bei mir.  Was sie eben nicht sehen können ist, dass ich mit Hilfe des Balles meine Verspannungen massiere.

BlackRoll Übung RückenIhr könnt euch das ungefähr so vorstellen wie auf dieser Zeichnung zu sehen ist. Und dabei bewege ich mich entlang der Wand hoch und runter. Und je nachdem wie fest ich mich gegen die Wand drücke, desto fester drückt auch der Ball in meine verspannten Stellen rein. Und das ist dann bei mir mal weniger aber eher mehr schmerzhaft. Aber wenn ich das mehrmals am Tag und auch an mehreren Tagen hintereinander mache, dann merke ich wie der Schmerz dem Wohlbefinden weicht.

Natürlich gibt es zig Anwendungs- und Übungsmöglichkeiten. Egal ob mit einem der Bälle, der großen oder kleinen Rolle, dem Doppeltem Ball, usw. Eine Übersicht über alle Produkte und jeder Menge tolle Tipps, Übungen und Wissenswertes rund um die Gesundheit findet ihr auf der BlackRoll Seite selbst.

Was ich demnächst noch ausprobieren möchte ist der BLACKROLL® POSTURE. Den kann man sich vorstellen wie einen mini Rucksack. Und er soll einem dabei helfen die Haltung zu verbessern. Der POSTURE hilft die Schultern nach hinten zu ziehen und begünstigt dadurch eine natürliche und aufrechtere Haltung.
Tja und da ich fast 8 Stunden ununterbrochen am Schreibtisch vor dem Computer und mit nach vorne eingefallenen Schultern sitze wäre das vielleicht eine gute Hilfe. Wie gut das funktioniert und wie es sich anfühlt ihn zu tragen werde ich euch hier gerne erzählen sobald ich die ersten Erfahrungen gemacht habe.

Keep on rollin!

Ferienzeit

Irgendwie ist bei mir die Luft ein wenig raus. Mir fehlt die Motivation um mein Training regelmäßig durchzuziehen. Auch beim Essen macht sich die Urlaubszeit bemerkbar. Man gönnt sich hier und da das eine oder andere Gläschen Wein oder auch mal ein Radler. Man isst unregemäßig und auch nicht gerade das Kalorienärmste und Gesündeste.

Aber als Ausgleich zu dem vielen ungesunden Essen hatte ich diverse andere „Workouts“. Wie zum Beispiel Rasenmähen, Zelt auf- und abbauen, Biergarnituren auf- und abbauen und gefühlte 100 Mal ums Haus laufen. Somit hielt sich mein Gewicht trotz des vielen Essens die Waage.

Ich hoffe aber, dass die Motivation für regelmäßigen Sport rechtzeitig zurück kommt bevor die Zeit der Leckereien wie Lebkuchen, Spekulatius und Plätzchen beginnt.