{"id":173,"date":"2013-04-10T23:17:38","date_gmt":"2013-04-10T21:17:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm\/?page_id=173"},"modified":"2017-01-24T10:59:28","modified_gmt":"2017-01-24T09:59:28","slug":"die-lebensgeschichte-unseres-grunders-baden-powell","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wissen\/die-lebensgeschichte-unseres-grunders-baden-powell\/","title":{"rendered":"Lebensgeschichte unseres Gr\u00fcnders"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-203 alignleft\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp_col1.jpg\" alt=\"bp_col\" width=\"228\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp_col1.jpg 228w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp_col1-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/>Das Leben von<br \/>\nRobert Stevenson Smyth Baden-Powell, Lord of Gilwell<\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">B.P., wie der Gr\u00fcnder der Pfadfinder sp\u00e4ter genannt wurde, hatte viele Spitznamen, z.B.: Katankya &#8211; der Mann mit dem breiten Hut, Larkwei &#8211; der Mann mit dem hocherhobenem Kopf, Impeesa &#8211; der Wolf, der nie schl\u00e4ft und den Namen Scherlock Holmes. Doch von seinen Neidern bekam er auch viele Schimpfnamen, wie Protektionskind, Prahlhans oder Rattenf\u00e4nger.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Kindheit und Jugend<\/h4>\n<p>B.P. kam am 22.2.1857 zur Welt und wuchs wohlbeh\u00fctet in einem feinen Londoner Viertel auf. Als er 3 Jahre alt war, starb sein Vater (Professor f\u00fcr Theologie und Geometrie an der Universit\u00e4t Oxford).<br \/>\nNun \u00fcbernahm sein Gro\u00dfvater Admiral Smyth die Rolle des Erziehers. Zu zweit gingen sie auf Streifz\u00fcge in den Londoner Hyde Park, Londons gr\u00f6\u00dfte Parkanlage. B.P. machte es besonders Spa\u00df, Tierspuren zu verfolgen oder Tiere aus Verstecken zu beobachten. Erstaunlich, was er f\u00fcr sein Alter alles herausfand, z.B. stellte er fest, dass die Fr\u00f6sche vor Anbruch einer Sch\u00f6nwetterperiode nur abends quaken und fortan \u00fcberraschte er seinen Gro\u00dfvater mit verl\u00e4sslichen Wettervorhersagen. Auch fertigten sie Karten des \u201eGro\u00dfstadtdschungels\u201c an und seinem Gro\u00dfvater fiel B.P.\u00b4s erstaunliches Zeichentalent auf.<\/p>\n<p>Als sein Gro\u00dfvater im Jahre 1865 starb, ging B.P. alleine auf Streifz\u00fcge, doch nicht nur in den vertrauten Hyde Park, sondern in eine f\u00fcr ihn v\u00f6llig fremde Welt: die Londoner Slums. Dort wurde er zum ersten Mal mit dem Elend konfrontiert, von dem er bis jetzt fern gehalten wurde. Er erkannte, dass sich die Bewohner der Slums am st\u00e4rksten durch ihre Kleidung von den reichen Leuten unterscheiden. Dies wollte der 8-j\u00e4hrige B.P. sp\u00e4ter einmal \u00e4ndern, er wollte den Gegensatz von reich und arm abschaffen. So schrieb er \u201eDas Gesetz f\u00fcr die Zeit wenn ich einmal \u00e4lter bin\u201c. Darin hei\u00dft es: \u201eIch werde daf\u00fcr sorgen, dass die Armen genauso reich sein werden wie wir [\u2026] Man soll Gott t\u00e4glich darum bitten, so oft man kann. Aber beten allein n\u00fctzt nichts, man muss das Gute auch tun.\u201c Dieses Vorhaben war wohl einer der wichtigsten Gr\u00fcnde, die ihn f\u00fcr die Einf\u00fchrung der Kluft bei den Pfadfindern bewegt hatten.<\/p>\n<p>Mit 9 Jahren kam B.P. auf die Grafschaft Kent zu den Verwandten seines Vaters. Dort sollte ihm ein Pfarrer, gem\u00e4\u00df den Gepflogenheiten der Familie, lesen, schreiben und rechnen lehnen. Au\u00dferhalb der Schulzeit streifte B.P. allein oder mit Freunden in den H\u00fcgeln, Felsen und W\u00e4ldern der Grafschaft herum. In den Ferien unternahm er mit seinen bedeutend \u00e4lteren Br\u00fcdern Bootsfahrten und \u00fcbernahm bald erfolgreich die F\u00fchrung mit Karte und Kompass.<\/p>\n<p>Mit 13 Jahre bekommt er \u00fcber Beziehungen seiner Mutter den hei\u00df ersehnten Studienplatz am Charterhouse-College. Doch er lehnt ab, er meint: \u201e[\u2026] Ich will nichts mit Beziehungen erreichen. Ich will einen Studienplatz durch eigene Leistung bekommen [\u2026]\u201c So versucht er an einem anderen hoch angesehenen College die Pr\u00fcfung, besteht diese und geht schlie\u00dflich doch auf das Charterhouse-College. Dort wird jedem Sch\u00fcler ein etwas \u00e4lteren \u201eFagmaster\u201c zugewiesen, der f\u00fcr seinen Sch\u00fctzling die Verantwortung \u00fcbernimmt und ihm bei Schwierigkeiten hilft. B.P.s Fagmaster wird bald f\u00fcr ihn zum Vorbild, doch auch dieser lernt von ihm.<\/p>\n<p>Um die Schule herum ist gro\u00dfer, verwilderter Park, der nun zu B.P.s Jagdgr\u00fcnden wird. Dort lernt er viele Dinge, die ihm sp\u00e4ter in Indien und dann in Afrika zugutekommen. In der Schule entwickelte er seine herausragende Theaterleidenschaft.<\/p>\n<p>Im Jahre 1876, er war damals 19, besteht er die Abschlusspr\u00fcfung mit Ach und Krach, die Aufnahmepr\u00fcfung an der angesehensten Milit\u00e4rakademie in England besteht er jedoch als Zweitbester und wird auf seinen Wunsch sofort nach Indien verlegt.<\/p>\n<h4>Abenteuer und Erfahrung<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-162 alignright\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp_gut.gif\" alt=\"bp_gut\" width=\"207\" height=\"242\" \/><\/h4>\n<p>Am 6 Dezember 1871 kommt B.P. in Bombay an, von wo er sofort nach Lucknow weiterreist. Er ist\u00a0\u00fcberw\u00e4ltigt von den vielen unbekannten Eindr\u00fccken. Nach einer 12-t\u00e4gigen Zugreise erreicht er Lucknow. Schon kurz nach seiner Ankunft in der Garnison beginnt der Offizierslehrgang, der 8 Monate dauerte. Die Ausbildung umfasst: Exerzieren, Schie\u00dftraining, Nahkampf, \u00dcberleben in der Natur, Signalisieren, Taktik, Ballistik und &#8211; was B.P. am liebsten war &#8211; Kundschafterwesen. Doch schon bald merkte er, dass es Meister in diesen Bereich gab, die ihm trotz seines K\u00f6nnens haushoch \u00fcberlegen waren. Nachdem sie einmal mit Hilfe eines jungen Einheimischen, der flie\u00dfend Englisch sprach, einen vermissten Soldat wiederfanden, beschlie\u00dft B.P. die indische Sprache zu lernen. Er unternimmt nun Streifz\u00fcge in die Viertel der Einheimischen und merkt bald, dass diese auf einmal freundlicher und zug\u00e4nglicher sind. So lernt er das Leben und die Kultur der Inder kennen und sch\u00e4tzen. Doch dabei bel\u00e4sst er es nicht, er ermuntert englische und indische Kinder zum gemeinsamen Spiel und beobachtet, wie sie trotz ihrer unterschiedlichen Sprachen ausgelassen, ohne gro\u00dfe Verst\u00e4ndigungsschwierigkeiten, miteinander spielen.<\/p>\n<p>Im Lager gr\u00fcndet er erfolgreich eine Theatergruppe um die Langeweile der Soldaten zu bek\u00e4mpfen. Er wird so bald zu einem bekannten und gern gesehenen Mann der Garnison.<\/p>\n<p>Als Leutnant muss B.P. aber auch vor allem Soldaten ausbilden. Dies macht er zun\u00e4chst &#8211; wie \u00fcblich &#8211; f\u00fcr alle 40 Mann gleichzeitig. Ihm f\u00e4llt jedoch bald auf, dass sich so die Initiative des Einzelnen nur sehr schwer wecken l\u00e4sst. So teilte er die Kompanie in Kleingruppen, die Patrouillen ein, gef\u00fchrt jeweils von zwei besonders f\u00e4higen Patrouillenleitern. Der Erfolg seines Systems ist \u00fcberzeugend. Noch heute ist das System der kleinen Gruppe die p\u00e4dagogische Keimzelle der Pfadfinderei. Sein Erfolg ist so gro\u00df, dass er schlie\u00dflich den Auftrag erh\u00e4lt, 25 Mann des 13. Husarenregiment als Kundschafter auszubilden, die er von nun an Scouts nennt. Seine Erfahrungen schreibt er in dem Buch Nachrichtendienst und Kundschafterwesen nieder, das wenig sp\u00e4ter als Richtlinie f\u00fcr einen gepr\u00fcften Scout dient.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-163\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-piper-kudu.jpg\" alt=\"bp-piper-kudu\" width=\"185\" height=\"314\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-piper-kudu.jpg 185w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-piper-kudu-177x300.jpg 177w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/>W\u00e4hrend einer Schlacht stirbt 1885 ein Zulu-M\u00e4dchen in B.P.s H\u00e4nden an einem Bauchschuss. Da er sie wegen seiner mangelnden Erste-Hilfe-Kenntnisse nicht retten konnte macht er sich gro\u00dfe Vorw\u00fcrfe. So fordert er mit Erfolg, dass alle Soldaten der britischen Arme einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Bei einem Auftrag an Afrikas Goldk\u00fcste in Zusammenarbeit mit den einheimischen Ashantis fallen BP (inzwischen 39 Jahre alt) einige besonders Fachkundige unter ihnen auf, die sich unter anderem auch immer mit der linken Hand begr\u00fc\u00dfen. Sie sind Mitglieder der Krobos. Jeder von ihnen wurde ab dem Beginn des 10. Lebensjahres speziell in Kundschafterwesen, Nachrichten\u00fcbermittlung, Medizin, Orientierung und anderen Waldl\u00e4uferk\u00fcnsten ausgebildet. Ihre Methoden gleichen zwar denen der britischen Scouts, doch sind sie ihnen weit \u00fcberlegen. Bei ihnen lernt BP viel f\u00fcr die Pfadfinderei.<\/p>\n<p>Bei einem Heimaturlaub (1896) schreibt B.P. das Buch Aids for Scouting. Es soll eine \u00fcberholte Ausgabe seines ersten Buches sein.<\/p>\n<p>Am 14. Juli 1899 bricht in Afrika der Burenkrieg aus. B.P. wird sofort nach Afrika versetzt. Als weit bekannter und erfolgreicher Offizier soll er die Stadt Mafeking gegen eine gro\u00dfe \u00dcbermacht verteidigen. Mit viel Geschick, ausgefallenen T\u00e4uschungsman\u00f6vern (Strohpuppen in den Sch\u00fctzengr\u00e4ben, fiktiven Stolperdr\u00e4hten) und allerlei anderen Tricks schafft es B.P. die Gegner hinzuhalten bis schlie\u00dflich die lang versprochene Verst\u00e4rkung ankommt &#8211; die Stadt ist gerettet. W\u00e4hrenddessen ist das Buch Aids for Scouting in England Jugendbestseller geworden. Jugendliche ziehen mit seinem Milit\u00e4rbuch als Anleitung mit Karte und Kompass los und spielen Pfadfinder.<\/p>\n<h4>Die Gr\u00fcndung der Pfadfinderbewegung<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-169\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/s4b3.jpg\" alt=\"s4b3\" width=\"264\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/s4b3.jpg 264w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/s4b3-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/h4>\n<p>Zuerst tief erschrocken, glaubt B.P. dann doch, den Schl\u00fcssel gefunden zu haben, wie er Jugendliche begeistern kann. Er ist \u00fcberzeugt, dass er bei den Jugendlichen, die noch weitgehend frei von Vorurteilen sind, anfangen muss, um die Gegens\u00e4tze von Rasse, Religion, Nation und Reichtum abzubauen.<\/p>\n<p>B.P. f\u00e4ngt sofort an. Er erinnert sich an \u201eDas Gesetz f\u00fcr die Zeit wenn ich einmal \u00e4lter bin\u201c, so entwickelte er als erstes die Kluft, die die weltweite Zusammengeh\u00f6rigkeit der Pfadfinder darstellen soll. Zudem f\u00fchrt er die Lilie mit dem Wahlspruch \u201ebe prepared &#8211; Allzeit bereit\u201c und das Pfadfindergesetz ein. Als Beitrag zur V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung, so \u00fcberlegte er sich weiter, sollen die Pfadfinder viele Auslandfahrten machen und alle vier Jahre soll ein gro\u00dfes Weltpfadfindertreffen stattfinden &#8211; das Jamboree. Damit sich die Jugendlichen nicht mehr nach dem alten Buch richten, will er ein neues schreiben: Scouting for Boys.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-297\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-brownsea-uniform2.jpg\" alt=\"bp-1907-brownsea-uniform2\" width=\"206\" height=\"402\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-brownsea-uniform2.jpg 206w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-brownsea-uniform2-154x300.jpg 154w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/>Mit 43 Jahren wird B.P. wegen seinen au\u00dferordentlichen Taten zum Generalmajor bef\u00f6rdert. 1907 kann er sich vom Milit\u00e4rdienst befreien und plant sofort das erste Pfadfinderlager. Schon am 15. Juli 1907 machen sich 22 Jungen aus allen Gesellschaftsschichten zur Brownsea-Island auf.<\/p>\n<p>Dort bildet B.P. sie mit seinem System der kleinen Gruppe als Jungpfadfinder aus, so dass sie am 9. August mit dem Pfadfinderversprechen braungebrannt und aufgeladen mit Selbstbewusstsein wieder zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>1908 erscheint schlie\u00dflich sein neues Buch \u201eScouting for Boys\u201c, das \u00fcber Nacht zum Bestseller wird. 1909 trifft B.P. auf chilenische Pfadfinder. Er nimmt ihnen das Pfadfinderversprechen ab und erkl\u00e4rte sie zu Gr\u00fcndungsmitgliedern der ersten Pfadfindergruppe au\u00dferhalb Englands. Im gleichen Jahr veranstaltet er zwei gro\u00dfe Pfadfinderlager und ein Pfadfindertreffen im Londoner Crystalpalast mit 11.000 Teilnehmern, dort trifft er auch mit gro\u00dfer Verwunderung auf die ersten Girl Scouts.<\/p>\n<p>B. P. geht im Mai 1910 in Pension und widmete sich nun ausschlie\u00dflich<br \/>\nder Jugendarbeit. Am 3. Januar 1912 bricht er zu einer Weltreise auf, um die Pfadfinder auf den verschiedensten Kontinenten zu besuchen. Auf einem Schiff begegnet er Olave St. Clair. Die beiden verloben sich sofort und heiraten gleich nach der R\u00fcckkehr. 1913 kommt der erste Sohn Peter auf die Welt. B.P. w\u00e4chst die Arbeit \u00fcber den Kopf. Nur an Wochenenden kommt er noch heim zu seiner Frau und zum Kind.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-299 alignright\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-tent.jpg\" alt=\"bp-1907-tent\" width=\"267\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-tent.jpg 267w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-tent-223x300.jpg 223w\" sizes=\"auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/><\/p>\n<p>1914 bricht der 1. Weltkrieg aus, doch B.P. wird nicht eingezogen und bereitet alles auf das Kriegsende vor, um so schnell wie m\u00f6glich \u00fcber die gro\u00dfe Bruderschaft der Pfadfinder f\u00fcr eine neue V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung zu sorgen.<\/p>\n<p>1919 bekommen die Pfadfinder den Gillwell-Park geschenkt. Dort wird ein Ausbildungszentrum f\u00fcr Scoutmaster eingerichtet. Alle Absolventen des ersten Lehrganges bekommen von B.P. das Woodbadge verliehen, das es auch heute noch gibt. Im Jahre 1920 erf\u00fcllt sich endlich B.P.s Wunsch vom gro\u00dfen Weltpfadfindertreffen: 8000 Pfadfinder aus 27 L\u00e4ndern kommen zum ersten Jamboree in die Londoner Olympiahalle. B.P. wir dort zum \u201eChief Scout of the World\u201c ausgerufen. Olave Baden-Powell hat in der Zwischenzeit die Bewegung der Pfadfinderinnen \u00fcbernommen, die ebenso einen unglaublichen Aufschwung erlebt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-298\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-brownsea-view.jpg\" alt=\"bp-1907-brownsea-view\" width=\"372\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-brownsea-view.jpg 372w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1907-brownsea-view-300x217.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 372px) 100vw, 372px\" \/>Mit 81 Jahren beim 5. Jamboree verabschiedet er sich von den Pfadfindern. Den Kriegsausbruch 1939 erlebte er in Afrika, wo er sich am Ortsrand von Nyeri in Kenia ein Haus gebaut hatte. Den Pfadfindern, die ihn dort besuchten, sch\u00e4rft er ein, sofort nach dem Kriegsende das 6. Jamboree zu veranstalten.<\/p>\n<p>Am 8. Januar 1941 stirbt B.P.<\/p>\n<p>Zwei Jahre nach Kriegsende im Jahre 1947 findet in Moisson in Frankreich das 6. Jamboree statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;Verlasst diese Welt ein wenig besser als Ihr sie vorgefunden habt.&#8220;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-165 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bpsig.gif\" alt=\"bpsig\" width=\"300\" height=\"43\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>B.P.s Abschlussrede<br \/>\nzum 1. Jamboree in London (GB)<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-291 size-medium\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-olympia-poster-1924-209x300.gif\" alt=\"bp-olympia-poster-1924\" width=\"209\" height=\"300\" \/><\/h3>\n<p>\u201ePfadfinderbr\u00fcder! Ihr m\u00fcsst Elite sein. Unstimmigkeiten bestehen zwischen den V\u00f6lkern der Welt im Gedanken- und Gef\u00fchlsbereich, genau wie in ihrer Sprache und Lebensweise. Der Krieg hat uns gezeigt: Wenn eine Nation versucht, ihre eigenen kleinlichen W\u00fcnsche gegen andere durchzusetzen, dann entbrennt notgedrungen eine grausame Auseinandersetzung.<\/p>\n<p>Das Jamboree hat uns aber gelehrt: Wo gegenseitige Achtung und Toleranz herrschen, da entsteht Sympathie und Harmonie. Wenn ihr damit einverstanden seid, dann lasst uns von hier weggehen mit dem ganzen und ungeteilten Willen unter uns selbst und unter anderen Jungen diese Kameradschaft zu f\u00f6rdern durch den weltweiten Geist der pfadfinderischen Br\u00fcderlichkeit. Und so m\u00f6gen wir mithelfen am Wachstum von Frieden und Gl\u00fcck in der Welt und an der Zunahme des Wohlwollens unter den Menschen.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-292\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1920-wj1-boys-league.jpg\" alt=\"1920-wj1-boys-league\" width=\"612\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1920-wj1-boys-league.jpg 612w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1920-wj1-boys-league-300x121.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>B.P.s Abschiedsrede beim 5. Jamboree in Vogelenzang (NL) 1937<\/h3>\n<p>\u201eDas Symbol unseres Jamboree ist der Jakobsstab. Das ist ein Instrument, mit dem die Seefahrer alter Zeiten ihren Weg \u00fcber das Meer fanden. Lasst es auch f\u00fcr uns Menschen der Jetztzeit ein Zeichen sein, das uns f\u00fchrt in unserem Leben. Es ist das Kreuz, das f\u00fcr alle jene unter Euch, die Christen sind, den Weg weist; es ist aber auch ein Kreuz, das viele Arme hat; diese sind ausgestreckt, alle Glaubensbekenntnisse einzuschlie\u00dfen. Diese acht Arme zusammen mit Spitze und Fu\u00df des Zeichens erinnern uns an die zehn Punkte des Pfadfindergesetzes. H\u00f6rt nicht auf, mit diesem Zeichen den Geist des Wohlwollens zu verbreiten [ \u2026] Und nun wird es Zeit, dass ich Euch &#8222;Auf Wiedersehen&#8220; sage. Ich w\u00fcnsche Euch ein gl\u00fcckliches Leben. Ihr wisst, dass sich viele von uns in dieser Welt nicht mehr wiedersehen werden. Ich stehe in meinem 81. Lebensjahr und mein Leben neigt sich dem Ende zu. Die meisten von Euch stehen erst am Anfang und ich w\u00fcnsche Euch, dass Euer Leben gl\u00fccklich und erfolgreich wird. Ihr k\u00f6nnt selbst dazu beitragen, wenn Ihr Euer Bestes tut, um das Pfadfindergesetz zu erf\u00fcllen, jeden Tag, was immer ihr zu tun habt, wo immer ihr auch sein werdet!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-289\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1937-salute-with-queen.jpg\" alt=\"bp-1937-salute-with-queen\" width=\"332\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1937-salute-with-queen.jpg 332w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bp-1937-salute-with-queen-300x220.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px\" \/><\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Euch, dass Ihr das Zeichen des Jamborees, das Ihr auf Euren Uniformen tragt, beh\u00fctet. Ich hoffe, dass Ihr daran festhaltet und es als etwas Kostbares wert haltet und Euch immer daran zu erinnern versucht, was es bedeutet. Es wird eine Erinnerung sein an die gl\u00fccklichen Zeiten, die Ihr in diesem Lager mitgemacht habt, es wird Euch daran erinnern, die zehn Punkte unseres Pfadfindergesetzes zu halten als das, was Euch durchs Leben f\u00fchrt; und es wird Euch an die vielen Freunde erinnern, denen Ihr auf diese Weise durch Euer br\u00fcderliche Gesinnung dazu beitragt, Gottes Friedensreich unter den Menschen auszubreiten.\u201c<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Abschiedsbrief an die Pfadfinder der Welt<\/h3>\n<p>\u201eLiebe Pfadfinder!<\/p>\n<p>In dem Theaterst\u00fcck &#8222;Peter Pan&#8220;, das Ihr vielleicht kennt, ist der Piratenh\u00e4uptling stets dabei, seine Totenrede abzufassen, aus Furcht, er k\u00f6nne, wenn seine Todesstunde k\u00e4me, dazu keine Zeit mehr finden. Mir geht es ganz \u00e4hnlich. Ich liege zwar noch nicht im Sterben, aber der Tag ist nicht mehr fern. Darum m\u00f6chte ich noch ein Abschiedswort an Euch richten. Denkt daran, dass es meine letzte Botschaft an Euch ist, und beherzt sie wohl.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-290\" src=\"http:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/gt309952.jpg\" alt=\"gt309952\" width=\"288\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/gt309952.jpg 288w, https:\/\/www.christophbeer.de\/data\/dpsg\/stamm_02\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/gt309952-217x300.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px\" \/><\/p>\n<p>Mein Leben war gl\u00fccklich, und ich m\u00f6chte nur w\u00fcnschen, dass jeder von Euch ebenso gl\u00fccklich lebt.<\/p>\n<p>Ich glaube, Gott hat uns in diese Welt gestellt, um darin gl\u00fccklich zu sein und uns des Lebens zu freuen. Das Gl\u00fcck ist nicht die Folge von Reichtum oder Erfolg im Beruf und noch weniger von Nachsicht gegen sich selbst. Ein wichtiger Schritt zum Gl\u00fcck besteht darin, dass Ihr Euch n\u00fctzlich erweist und des Lebens froh werdet, wenn Ihr einmal M\u00e4nner sein werdet.<\/p>\n<p>Das Studium der Natur wird Euch all die Sch\u00f6nheiten und Wunder zeigen, mit denen Gott die Welt ausgestattet hat. Euch zur Freude. Seid zufrieden mit dem, was Euch gegeben ist, und macht davon den bestm\u00f6glichen Gebrauch. Trachtet danach, jeder Sache eine gute Seite abzugewinnen.<\/p>\n<p>Das eigentliche Gl\u00fcck aber findet Ihr darin, dass Ihr andere gl\u00fccklich macht. Versucht, die Welt ein bisschen besser zur\u00fcckzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt.<\/p>\n<p>Wenn dann Euer Leben zu Ende geht, m\u00f6gt Ihr ruhig sterben im Bewusstsein, Eure Zeit nicht vergeudet, sondern immer Euer Bestes getan zu haben.<\/p>\n<p>Seid in diesem Sinn &#8222;allzeit bereit&#8220;, um gl\u00fccklich zu leben und gl\u00fccklich zu sterben. &#8211; Haltet Euch immer an das Pfadfinderversprechen, auch dann, wenn Ihr keine Knaben mehr seid.<\/p>\n<p>Euer Freund<\/p>\n<p>Baden Powell of Gilwell\u201c<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Abschiedsbrief an die Pfadfinderinnen<\/h3>\n<p>\u201eMeine lieben Pfadfinderinnen!<\/p>\n<p>Dies ist mein Abschiedsbrief an Euch, der letzte, den Ihr von mir bekommen werdet. Er soll Euch daran erinnern, wenn ich nicht mehr bin, dass Eure Aufgabe im Leben ist, selbst gl\u00fccklich zu sein und andere gl\u00fccklich zu machen. Das klingt bequem und leicht, nicht wahr? Fangt damit an andere Leute gl\u00fccklich, indem Ihr ihnen Gutes tut. \u00dcber das Selbergl\u00fccklichsein braucht Ihr Euch keine Gedanken zu machen, denn das kommt dann, wie Ihr merken werdet, von selbst. [&#8230;]<\/p>\n<p>Ihr werdet hart arbeiten m\u00fcssen. Der Lohn wird aber nicht ausbleiben. Wenn Eure Kinder gesund, unverdorben und unternehmungslustig heranwachsen d\u00fcrfen, werden sie gl\u00fccklich sein und gl\u00fcckliche Kinder lieben ihre Eltern. Eine reinere Freude als die Liebe eines Kindes gibt es nicht.<\/p>\n<p>Ich bin \u00fcberzeugt, dass Gott unser Gl\u00fcck in diesem Leben will. Wir d\u00fcrfen auf einer Erde leben, die voller Sch\u00f6nheit und Wunder ist. Gott versah uns nicht nur mit Augen, um das alles wahrzunehmen, sondern auch mit dem Verstand, diese ganze Pracht zu erfassen. Wir d\u00fcrfen es nur nicht an der inneren Einstellung fehlen lassen. Wir k\u00f6nnen uns freuen am hellen Sonnenschein und einer sch\u00f6nen Landschaft. Wir k\u00f6nnen mit Staunen betrachten, wie aus dem Samenkorn die junge Pflanze w\u00e4chst. Sie tr\u00e4gt Bl\u00fcten, die in sich neue Blumen birgt, wenn sie selbst zugrunde geht. Wenn auch, wie beim Menschen, die einzelne Pflanze stirbt, ihre Art stirbt nicht aus, denn neue entstehen und wachsen empor, um den Plan des Sch\u00f6pfers zu erf\u00fcllen. Ihr werdet erkennen, dass Ihr Frauen in zweifacher Hinsicht bestimmt seid, Helferinnen an der Sch\u00f6pfung Gottes seid: Einmal, um Eure Familie weiterzutragen, Kindern das Leben zu schenken, die an die Stelle der Verstorbenen treten werden; zum anderen, um Gl\u00fcck in die Welt zu bringen, indem Ihr das Gl\u00fcck in Euer Heim bringt und selbst ein g\u00fctige, heitere Gef\u00e4hrtin Eures Mannes und Eurer Kinder seid. Das ist es, was Euch besonders betrifft. Gef\u00e4hrte zu sein bedeutet, Interesse an der Arbeit und den Pl\u00e4nen Eures Mannes zu haben, ihm in Zuneigung und mit Euren eigenen Vorschl\u00e4gen zu helfen und auf diese Weise Schutzengel zu sein. Auch dadurch, dass Ihr Eure Kinder zu starken und guten Charakteren erzieht, auf das leibliche Wohl und die Gesundheit achtet, werdet Ihr ihnen helfen, das Leben besser und gl\u00fccklicher zu leben. Je mehr Liebe und Gl\u00fcck Ihr auf diese Weise verschenkt, desto mehr werdet Ihr die Liebe Eures Mannes und Eurer Kinder haben und etwas Sch\u00f6neres gibt es auf dieser Welt nicht.<\/p>\n<p>Ihr werdet sehen, dass der Himmel nicht irgendein fernes Gl\u00fcck jenseits der Wolken ist f\u00fcr die Zeit nach dem Tode, sondern dass Ihr ihn schon vorher in diese Welt, in Euer Heim hereinholen k\u00f6nnt. F\u00fchrt andere so zum Gl\u00fcck und Ihr werdet Euch selbst Gl\u00fcck bringen. In der Erf\u00fcllung dieser Aufgabe tut Ihr genau das, was Gott von Euch will. Gott sei mit Euch!\u201c<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Zitate<\/h3>\n<p><em>Ihr solltet euch immer auf euch selbst und nicht darauf verlassen, was andere f\u00fcr euch tun k\u00f6nnen. &#8222;Paddle dein Kanu selbst!&#8220;<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Es gibt keine religi\u00f6se Seite der Pfadfinderbewegung. Das Ganze basiert auf Religion, das hei\u00dft, auf der Erkenntnis Gottes und des Dienstes an ihm.<\/em><br \/>\nBaden-Powell<\/p>\n<p><em>Pfadfindertum ist nicht nur Spa\u00df, sondern fordert auch viel von euch.<\/em><br \/>\nBaden-Powell<\/p>\n<p><em>Das Pfadfindergesetz ist unsere bindende, disziplin\u00e4re Kraft. Der Junge wird nicht durch TU-DAS-NICHT geleitet, sondern durch TU-DAS gef\u00fchrt. Das Pfadfindergesetz wurde eher als Leitfaden f\u00fcr seine T\u00e4tigkeiten, denn zur Unterdr\u00fcckung seiner Fehler erfunden.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Der Mensch, der blind f\u00fcr die Natur ist, hat nur das halbe Vergn\u00fcgen am Leben gehabt.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Eine schlechte Gewohnheit ist wie ein schlechter Zahn. Rei\u00df ihn aus! Aber die L\u00fccke muss geschlossen werden, weniger des Ansehens wegen, als f\u00fcr den Gebrauch.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Charakter hat mehr Wert als irgendeine andere Eigenschaft im Leben.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Mit Dienst meine ich, sich selbst dem Willen zu unterwerfen, hilfsbereit zu sein, ohne an eine Gegenleistung oder Anerkennung zu denken.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>B\u00fccher sind wie eine Schatzkammer, ausgestattet mit Gold und Edelsteinen &#8211; und auch ein bisschen Unsinn. Es ist ungeheuer spannend, die Kammer zu entdecken und selbst zu entscheiden, was wertvoll ist und was nicht; was du behalten m\u00f6chtest und was dir nicht gef\u00e4llt.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Im Trupp m\u00fcsst ihr selbst denken und auf eigenen F\u00fc\u00dfen stehen. Ihr m\u00fcsst von selbst aufh\u00f6ren, einer Menge zu folgen, wenn ihr nicht sicher seid, dass die Menge sich auf einem pfadfinderischen Weg befindet. Ihr m\u00fcsst davon absehen, etwas aufzugeben, nur weil es schwierig und hart erscheint. Ihr braucht echten Mut und Stetigkeit.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Ein echter Pfadfinder ist immer der Geduldigste der Menschen: Er sorgt sich nicht darum, wenn ihm nicht alles sofort gelingt, sondern er wartet und arbeitet ruhig und bestimmt, bis es schlie\u00dflich doch am Ende &#8222;klappt&#8220; &#8211; in kleinen Dingen ebenso wie in gro\u00dfen.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Christus gab uns sein Leben, um uns ein Beispiel zu geben, n\u00e4mlich &#8222;bereit zu sein&#8220; &#8211; egal was es uns selber kostet -, die richtige Sache f\u00fcr andere zu tun.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Ein paar geschulte Augen sind ebenso gut wie ein Dutzend Paar ungeschulte.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Pfadfinden ist das Wesen des &#8222;Scouting&#8220;. Es bedeutet, deinen Weg f\u00fcr dich zu finden, so dass du darin hilfreich sein kannst, anderen den Weg zu zeigen.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Beobachtung und die Folgerung daraus sind Grundlagen allen Wissens. Die Wichtigkeit der Beobachtungs- und Folgerungskraft f\u00fcr den jungen Staatsb\u00fcrger kann daher gar nicht stark genug betont werden. Kinder haben eine sprichw\u00f6rtliche rasche Beobachtungsgabe, dies schl\u00e4ft aber ein, wenn sie \u00e4lter werden, weitgehend deshalb, weil eine neue Erfahrungen ihre Aufmerksamkeit fesseln, die sie bei Wiederholungen vernachl\u00e4ssigen. Beobachtung ist in der Tat eine Gewohnheit, in der ein Junge geschult werden muss. Spurenverfolgung ist ein interessanter Schritt dazu. Das Ziehen von Schlussfolgerungen daraus ist die Kunst, Begr\u00fcndungen daraus abzuleiten und den Sinn und die Bedeutung der beobachteten F\u00e4hrten zu erfassen. Sobald Beobachtung und Folgerung daraus eine Gewohnheit f\u00fcr den Jungen geworden sind, ist ein gro\u00dfer Schritt zur Entwicklung des Charakters getan.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Seid nicht zufrieden mit dem Was, sondern erforscht das Warum und das Wie.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Gott hat uns eine Welt gegeben, die voller Sch\u00f6nheiten und Wunder ist, und er hat uns nicht nur die Augen gegeben, um sie zu sehen, sondern auch den Verstand, sie zu verstehen, wenn wir nur die Vernunft haben, sie in diesem Lichte zu sehen.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Der Ehrgeiz soll nicht darin liegen, zu sehen, wie weit du dich von der Arbeit dr\u00fccken kannst, sondern darin, wie viel du hineinstecken kannst.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Als Rover solltet ihr euch vergegenw\u00e4rtigen, dass ihr beim \u00dcberschreiten der Schwelle vom Jugendlichen zum Erwachsenen nicht l\u00e4nger lernt, das Pfadfindergesetz zu befolgen, sondern es tats\u00e4chlich als Richtlinie eures Verhaltens im Leben bleibt.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Es ist nutzlos, ein oder zwei ausgezeichnete Jungen zu haben, und der Rest ist \u00fcberhaupt nicht gut. Ihr m\u00fcsst versuchen, sie alle ziemlich gut zu machen. Der wichtigste Schritt dazu ist euer eigenes Beispiel, weil eure Pfadfinder das, was ihr selbst tut, ebenfalls tun werden. Erinnert euch daran, dass ihr sie f\u00fchren, nicht sto\u00dfen m\u00fcsst.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Pfadfinder tragen die \u00c4rmel ihrer Hemden aufgerollt, weil ihnen dies mehr Freiheit gibt, aber es entspricht auch ihrem &#8222;Allzeit bereit&#8220; f\u00fcr jede Aufgabe, die sich ergeben mag.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>W\u00e4hrend du dein Leben auf dieser Erde lebst, versuche einiges Gute zu tun, das nach dir hier verbleiben wird.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Den richtigen Geist gewinnt ein Junge zu einem wesentlichen Grade durch die richtige T\u00e4tigkeit, w\u00e4hrend die T\u00e4tigkeit des Mannes durch den Geist inspiriert wird. So regen wir im W\u00f6lfling die Praxis der Durchf\u00fchrung guter Taten an und setzen sie beim Pfadfinder fort. Somit wird durch Handeln der Geist der Hilfsbereitschaft in ihm entwickelt. Als Rover und als Mann schlie\u00dflich wird er durch den Geist angeregt, Opfer zu bringen und Hilfsbereit zu sein.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Beim Spielen erwartet ihr nicht vom Mannschaftsf\u00fchrer, dass er euch immer sagt, wann ihr losrennen oder den Ball an jemanden in eurer Mannschaft weitergeben sollt; ihr macht das alles von selbst. Ihr wisst, was der Mannschaftsf\u00fchrer von euch will, und ihr tut das Richtige, ohne darauf zu warten, dass es euch gesagt wird.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Die Pfadfinderbewegung ist eine weltweite Bruderschaft. Du wirst irgendwann Gelegenheit haben, bei einem Jamboree Pfadfinder von vielen Nationen zu treffen.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n<p><em>Vergiss niemals, dass der Zustand eines alten Lagerplatzes, nachdem das Lager benutzt ist, genau sagt, ob die Sippe bzw. der Trupp, der ihn benutzt hat, auf Draht ist oder nicht.<br \/>\n<\/em>Baden-Powell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leben von Robert Stevenson Smyth Baden-Powell, Lord of Gilwell B.P., wie der Gr\u00fcnder der Pfadfinder sp\u00e4ter genannt wurde, hatte viele Spitznamen, z.B.: Katankya &#8211; der Mann mit dem breiten Hut, Larkwei &#8211; der Mann mit dem hocherhobenem Kopf, Impeesa &#8211; der Wolf, der nie schl\u00e4ft und den Namen Scherlock Holmes. 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